Sorry: English translation not available at present. Gerade in seiner konkretesten – betonierten – Form ist der urbane Lebensraum Objekt eines abstrakten Finanzkreislaufes, der in seiner Dynamik jeden Kontakt zur Lebenswirklichkeit verloren hat. Der "reale Besitz" (von Englisch: real estate) ist dort nur noch lästiges Anhängsel, auf den sich zwar alles bezieht, der aber innerhalb des Prozesses der Kapitalzirkulation nur noch als Vorwand vorkommt. Wenn die Spekulations- und Finanzgeschäfte platzen, stehen diese Anhängsel zwar ganz konkret in der Gegend herum; vorläufig erschlossene Höhe, aufwändig abgetrotzt dem Luftraum, so gewagt wie die finanzielle Vision, die deren Entstehung antrieb, und doch nicht massiv genug, sich selbst zu erden und einem realen Zweck zu dienen. Der reale Besitz – Fluchtpunkt aller Beständigkeitsträume jedes Häuslebauers oder -besitzers – wird – obwohl so konkret sichtbar – genauso gegenstandslos, wie die Kredit- und Verpflichtungsverträge, die sie einstmals maßgeblich schufen. Insofern lösen sie sich auf P.W. Voigts Bildern in ephimere Gebilde auf, die, kontemplativ in sich ruhend, nur ihren eigenen Kompositionsbedingungen genügen.









